Blockchain im Marketing wird heute eingesetzt, um die Herkunft von Produkten nachzuweisen, tokenbasierte Treueprogramme zu betreiben und digitale Sammlerstücke zu verkaufen, die Kunden tatsächlich besitzen. De Beers hat auf diese Weise bereits mehr als 5 Millionen Rohdiamanten registriert, Breitling gibt zu jeder Uhr einen digitalen Pass aus, und die Lufthansa Group belohnt Reisende mit Sammelkarten für ihre Flüge.
Werbetreibende testen außerdem gemeinsame Auslieferungsprotokolle mit Publishern, sodass Zahlungen nur für bestätigte Werbeeinblendungen fließen. Für ein Marketingteam lautet die Entscheidung, welche dieser Ideen die Investition wieder einspielt.
Zu jedem der folgenden Einsatzbereiche erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie den Ansatz im eigenen Unternehmen erproben. Wenn Sie bereit für die Umsetzung sind, übernehmen unsere Blockchain-Entwicklungsdienste alles vom Netzwerk selbst bis zu den Apps, die Ihre Kunden nutzen.
Was ist aus dem NFT-Marketing geworden?
Die erste Welle von Blockchain im Marketing drehte sich um NFTs, digitale Token, die belegen, wem ein einzigartiger Gegenstand gehört. Seit dem Höhepunkt 2021 und 2022 hat sich das NFT-Marketing von gehypten Markenexperimenten hin zu günstigen Token entwickelt, die an echte Produkte und Vorteile gebunden sind.
Mehrere der bekanntesten Programme wurden eingestellt. So kaufte Nike 2021 RTFKT, ein Studio für virtuelle Sneaker. Im Dezember 2024 kündigte das Unternehmen an, das Label bis Ende Januar 2025 abzuwickeln.
Gleichzeitig wurden NFTs deutlich günstiger und leichter zu kaufen. Laut DappRadar wurde ein NFT im Januar 2025 durchschnittlich für etwa 321 US-Dollar verkauft, im Oktober für etwa 54 US-Dollar. Die niedrigeren Preise zogen viele neue Käufer an. Derselbe Bericht führt dieses Wachstum auf Markenkooperationen und auf Token zurück, die an physische Waren gebunden sind. Manche Sammler kaufen zum Beispiel NFTs von Sammelkarten, die sie später gegen das physische, professionell bewertete Original eintauschen können.
Was sind die wichtigsten Anwendungsfälle für Blockchain im Marketing?
Marken nutzen Blockchain heute für Herkunftsnachweise, digitale Produktpässe, Treueprämien, Marken-Sammlerstücke und Werbung. Jeder dieser Anwendungsfälle von Blockchain im Marketing erfüllt eine von zwei Bedingungen:
- Mehrere Parteien müssen demselben Datensatz vertrauen.
- Kunden müssen etwas außerhalb der App der Marke besitzen.
Diese Produkte und aktuellen Kampagnen zeigen jeden Einsatzbereich in der Praxis:
Herkunftsnachweis
De Beers Tracr
Registriert Rohdiamanten direkt an der Quelle, bisher mehr als 5 Millionen Stück
Herkunftsnachweis
Aura Blockchain Consortium
Gibt mehr als 80 Millionen Luxusprodukten von LVMH, Prada, Richemont, OTB und weiteren Mitgliedern eine digitale Identität
Digitale Produktpässe
Breitling
Versieht jede Uhr mit einem digitalen Pass, der die Echtheit belegt und das Eigentum beim Weiterverkauf überträgt
Treueprämien
Uptrip der Lufthansa Group
Macht Bordkarten zu Sammelkarten, die Reisende gegen Meilen, Lounge-Gutscheine und Status einlösen
Marken-Sammlerstücke
Amazon und Yuga Labs
Boten im Oktober 2025 einen limitierten NFT-Avatar gegen normales Geld an, der innerhalb eines Tages ausverkauft war
Marken-Sammlerstücke
Kellogg’s Froot Loops und Doodles
Bündelten NFTs mit 500 limitierten Müslipackungen zu je 50 US-Dollar, die innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren
Werbung
Brave-Browser
Belohnt Nutzer mit Token für das Ansehen datenschutzfreundlicher Anzeigen, mit 101 Millionen monatlichen Nutzern im Jahr 2025
In den meisten dieser Programme scannen Kunden einen Code, sammeln eine Karte oder prüfen ein Zertifikat, ohne mit Kryptowährung in Berührung zu kommen.
Wie beweist Blockchain, woher ein Produkt stammt?
Jedes Unternehmen in der Lieferkette erfasst seine eigenen Schritte in einem gemeinsamen Register. Kein einzelner Beteiligter kann diese Einträge später ändern, ohne dass die anderen es bemerken. Das Ergebnis ist ein Herkunftsnachweis, eine verifizierte Historie darüber, woher das Produkt stammt. Marken nutzen diese Historie, um Aussagen zu untermauern, die Kunden oft hinterfragen, etwa „ethisch beschafft“, „Made in Italy“ oder „echt“.
Eine Blockchain beweist, dass sich ein Eintrag seit seiner Erfassung nicht verändert hat. Das Register kann jedoch nicht bestätigen, dass der Eintrag von Anfang an wahr war. Erfasst ein Lieferant Baumwolle zum Beispiel als Bio-Baumwolle, bewahrt die Blockchain diese Aussage unverändert. Ob die Angabe stimmt, entscheiden weiterhin Zertifikate, Audits und physische Kontrollen.
Neue EU-Vorschriften machen verifizierte Produktdaten für Marketingverantwortliche wichtiger. So hat die Europäische Kommission im Juli 2026 ein Register für digitale Produktpässe gestartet, also für Datensätze darüber, woraus ein Artikel besteht und woher er stammt. Batterien für Elektrofahrzeuge, E-Bikes und den industriellen Einsatz benötigen ab dem 18. Februar 2027 einen solchen Pass. Außerdem schränken EU-Verbraucherschutzregeln, die ab dem 27. September 2026 gelten, vage Umweltaussagen ein, die eine Marke nicht belegen kann. Die FAQ der Kommission zum Batteriepass hält allerdings fest, dass Blockchain „nicht verboten, aber auch nicht vorgeschrieben“ ist.
Um Herkunftsnachweise im eigenen Unternehmen zu erproben, beginnen Sie mit einer Produktlinie und einer Aussage, an der Käufer zweifeln. Legen Sie dann fest, wer die Daten schreibt und wer sie prüfen muss. Wenn Kunden die Historie prüfen sollen, ohne Ihrer Marke vertrauen zu müssen, passt ein offenes Netzwerk. Tragen nur Ihr Unternehmen und Ihre Lieferanten Daten ein, genügt ein Netzwerk nur für Mitglieder. Kunden können die Daten trotzdem auf Ihrer Website einsehen. Die Wahl zwischen privater und öffentlicher Blockchain hängt genau von diesen Fragen ab. Onlinehändler können die verifizierte Historie anschließend im Rahmen ihrer E-Commerce-Entwicklung auf den Produktseiten anzeigen.
Funktionieren Blockchain-Treueprogramme?
Ein tokenbasiertes Treueprogramm ist erfolgreich, wenn Kunden Prämien sammeln und einlösen können, ohne sich mit Krypto auseinandersetzen zu müssen. In einem solchen Programm wird jeder Punkt, den ein Kunde sammelt, zu einem digitalen Token auf einem Konto, das mit einer Blockchain verknüpft ist. Anders als herkömmliche Treuepunkte lassen sich Token so einrichten, dass sie zwischen Partnermarken wechseln oder weiterverkauft werden können.
Bisher betreiben nur wenige Marken Blockchain-Treueprogramme. Zwei bekannte Beispiele hatten gegensätzliche Ergebnisse:
- Uptrip der Lufthansa Group: Das Programm läuft 2026 weiterhin. Reisende scannen Bordkarten der Airlines der Gruppe, sammeln digitale Sammelkarten und vervollständigen Sets, um Prämienmeilen, Lounge-Gutscheine oder einen Vielfliegerstatus zu erhalten. Jedes Sammelobjekt kann zu einem NFT auf der Polygon-Blockchain werden. Um mitzumachen, müssen Reisende das jedoch nicht wissen.
- Starbucks Odyssey: Das Unternehmen beendete das Programm im März 2024 nach einer Betaphase. Als einzige Begründung nannte es die Notwendigkeit, sich „auf das vorzubereiten, was als Nächstes kommt“.
Krypto-Wallets bringen zusätzliche Schritte mit sich, die Erstnutzer als schwierig empfinden können. So verlangte Tingl, der von uns entwickelte Blockchain-Messenger, von den Nutzern, eine MetaMask-Wallet einzurichten und Netzwerkgebühren zu zahlen. Beides erfordert technisches Grundwissen. Idealerweise müssen sich Kunden mit keinem der beiden Schritte befassen.
Wenn Sie ein tokenbasiertes Prämienprogramm planen, halten diese Schritte es für Kunden einfach und für Ihre Marke risikoarm:
- Geben Sie Token zunächst innerhalb Ihres bestehenden Programms aus. Ergänzen Sie markenübergreifende Übertragungen erst, wenn ein Partner zusagt.
- Lassen Sie Kunden sich mit einer E-Mail-Adresse anmelden. Halten Sie die Wallet im Hintergrund.
- Legen Sie vor dem Start Erfolgskennzahlen fest, etwa Wiederholungskäufe oder Einlösequoten.
- Planen Sie, wie Kunden ein verlorenes Konto wiederherstellen.
Funktionieren Prämien markenübergreifend?
Markenübergreifende Prämien funktionieren erst, wenn sich die beteiligten Unternehmen über Wert, Einlösung und Abrechnung untereinander geeinigt haben. Punkte auf diese Weise zu teilen, ist ein häufig genanntes Versprechen von Blockchain im Marketing. Es ist zugleich eines der am schwersten einzulösenden. Die Technologie kann einen Token auf jedes beliebige Konto übertragen. Ob ein Partner ihn annimmt, entscheidet aber weiterhin der Partner. Die Verrechnung der Salden zwischen den Unternehmen funktioniert ganz ähnlich wie die Zahlungsabwicklung per Blockchain.
Der Weiterverkauf wirft zudem rechtliche Fragen auf. Sobald Kunden ihre Prämien gegen Geld verkaufen können, behandeln Regulierungsbehörden diese Token unter Umständen als Kryptowerte im Sinne der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA). Planen Sie in diesem Fall die Arbeit an der MiCA-Compliance vor dem Start ein.
Wie können Marken NFTs und digitale Sammlerstücke heute nutzen?
Marken nutzen NFTs heute als limitierte Sammlerstücke, als Tickets und Zugangspässe sowie als Kaufnachweis für physische Produkte. Solche NFTs verkaufen sich, wenn Fans etwas erhalten, das ihnen etwas bedeutet, zum Beispiel einen limitierten Artikel einer Marke, die sie bereits mögen.
Marken verschenken NFTs auch, um vor einem Produktstart Interesse zu wecken. So plante das Studio hinter dem Metaverse-Spiel Human Park, vor dem Release Avatar-NFTs an rund 30.000 Personen auf seiner Warteliste zu verschenken. Eine Aktion dieser Größe bringt viele Nutzer auf einmal ins Produkt. Deshalb hat unser QA-Team Installation, Start und Avatar-Konfigurator vorab getestet. So konnten die Entwickler ihr Mint-Event, bei dem Early Adopters ihre NFTs abholten, mit gutem Gefühl durchführen. Das Projekt erscheint in unserer Übersicht der Metaverse-Geschäftsideen.
Zwei Entscheidungen bestimmen die Kosten eines NFT-Programms:
- Wo Kunden ihre NFTs aufbewahren: Eine in Ihre App integrierte Wallet erleichtert die Teilnahme, verursacht aber zusätzlichen Entwicklungsaufwand. Eine solche Wallet braucht einige derselben Bausteine wie die Funktionen einer Krypto-Banking-App, die Guthaben und Überweisungen anzeigen. Die NFTs liegen weiterhin auf der Blockchain, sodass ihre Besitzer sie anderswohin übertragen können, wenn Sie das zulassen.
- Ob Kunden ihre NFTs weiterverkaufen können: Der Weiterverkauf macht das Programm zu einem kleinen Marktplatz mit Angeboten, Preisen und Zahlungen zwischen Käufern und Verkäufern. Dieselben Bausteine bestimmen auch die Kosten für die Entwicklung einer Kryptobörse.
Unser Team entwickelt NFT-Plattformen und Marktplätze für Marken.
Kann Blockchain Werbebetrug reduzieren?
Blockchain kann Abrechnungsstreitigkeiten wegen Werbebetrugs verringern, indem sie Werbetreibenden und Publishern einen gemeinsamen Datensatz jeder Anzeigenauslieferung liefert. Um die Bots selbst zu erkennen, braucht es weiterhin separate Tools.
Werbebetrug entsteht, wenn Bots gefälschte Einblendungen und Klicks erzeugen, für die Werbetreibende trotzdem bezahlen. Unternehmen testen Blockchain im Marketing gegen dieses Problem seit etwa 2018. Bislang hat kein großer Werbetreibender unabhängige Ergebnisse veröffentlicht. Stattdessen setzt die Werbebranche auf Standards ohne Blockchain wie ads.txt und sellers.json.
Ein gemeinsames Auslieferungsprotokoll ist am nützlichsten für ein Unternehmen, das Werbung direkt bei mehreren Publishern oder Affiliates einkauft. Solche Käufer streiten oft mit Partnern darüber, was ausgespielt wurde und was zu bezahlen ist. Der sicherste erste Schritt ist ein kleines Pilotprojekt, das etwa so ablaufen könnte:
- Festlegen, was als gültige Auslieferung zählt. Werbetreibender und Publisher definieren die Ereignisse, die eine Zahlung auslösen, zum Beispiel eine Einblendung, die ein Verifizierungsdienst als menschlich bestätigt hat.
- Jede Auslieferung in einem gemeinsamen Register erfassen. Jede Partei schreibt ihre eigenen Daten. Niemand kann frühere Einträge ändern, ohne dass die anderen es bemerken.
- Über einen Smart Contract bezahlen. Auf der Blockchain gespeicherter Code überweist das Geld automatisch, sobald die vereinbarten Bedingungen erfüllt sind.
- Unabhängige Betrugserkennung beibehalten. Die Bot-Filterung entscheidet weiterhin, welche Einblendungen echt waren. Das Register speichert nur das Ergebnis.
- Die Zahlen vor einer Ausweitung prüfen. Vergleichen Sie Kosten und Abrechnungsstreitigkeiten mit Ihren anderen Kampagnen.
Automatisch zu zahlen, sobald externe Daten ein Ereignis bestätigen, ist ein gängiges Muster in der Blockchain-Technologie. Viele Anwendungsfälle von Blockchain in der Fintech-Branche beruhen auf diesem Muster. Auch Smart Contracts für Versicherungsschäden nutzen es und geben eine Auszahlung frei, sobald ein vertrauenswürdiger Bericht den Schaden bestätigt. In jedem Fall ist die Zahlung nur so genau wie die Daten dahinter.
Wann lohnt sich Blockchain im Marketing?
Blockchain im Marketing zahlt sich aus, wenn ein konkretes Problem einen gemeinsamen Datensatz erfordert: eine Aussage belegen, Kunden partnerübergreifend belohnen oder Fans einen Gegenstand geben, den sie wirklich besitzen. Prüfen Sie vor einer Entscheidung, ob ein einfacheres Tool ausreichen würde:
Produktherkunft belegen
Lieferantenzertifikate und eine Produktseite mit QR-Code
Mehrere Unternehmen fügen Einträge hinzu, und keines soll sie allein umschreiben können
Stammkunden belohnen
Eine Standard-Treueplattform
Kunden müssen Prämien bei Partnermarken nutzen oder weiterverkaufen können
Digitale Sammlerstücke verkaufen
Exklusive Inhalte hinter einem Kundenlogin
Kunden sollen den Gegenstand außerhalb Ihrer App besitzen, zeigen oder weiterverkaufen können
Anzeigenauslieferung prüfen
Unabhängige Verifizierungsdienste und Kampagnenberichte
Mehrere Partner rechnen Zahlungen über ein gemeinsames Auslieferungsprotokoll ab
Unser Team kann mit einer groben Idee starten, Sie brauchen also keine vollständige Spezifikation, um loszulegen. Davon ausgehend testen wir einen Anwendungsfall in kleinem Rahmen, bevor wir das Projekt ausweiten. Unsere Engineers erklären jeden technischen Kompromiss in verständlicher Sprache, damit Sie mit klarem Blick auf die Optionen entscheiden können, was gebaut wird. Wenn eine dieser Ideen zu Ihrer Marke passt, fragen Sie unsere Blockchain-Engineers, wo Sie anfangen sollten.
FAQ
Was ist Blockchain im Marketing?
Blockchain im Marketing bezeichnet den Einsatz von Blockchain-Datensätzen, um Markenaussagen und Kundenprämien überprüfbar zu machen. Damit kann die Käuferin einer Luxushandtasche bestätigen, dass sie echt ist, und ein Fan kann nachweisen, dass er einen limitierten digitalen Gegenstand besitzt. Für Marketingverantwortliche liegt der Reiz im Vertrauen, da Kunden den Datensatz selbst prüfen können, statt sich auf das Wort der Marke zu verlassen.
Wie funktionieren Blockchain-Treueprogramme?
Ein Kunde sammelt wie gewohnt Punkte, zum Beispiel beim Kauf eines Produkts oder bei einem Flug. Das Programm erfasst dann jeden Punkt als digitalen Token auf einer Blockchain. Ein Smart Contract, ein kleines Programm, das auf der Blockchain läuft, wendet die Regeln der Marke für das Sammeln und Einlösen an. Partnerunternehmen können diese Token annehmen, sobald sie sich auf einen Umrechnungskurs geeinigt haben.
Schreibt der digitale Produktpass der EU Blockchain vor?
Nein. Ein digitaler Produktpass ist ein elektronischer Datensatz darüber, woraus ein Artikel besteht und woher er stammt. Ab Februar 2027 müssen Batterien für Elektrofahrzeuge, E-Bikes und Industrieanlagen einen solchen Pass haben. Die Europäische Kommission überlässt die Wahl der Technologie den Unternehmen, sodass eine gut gepflegte Datenbank ausreicht. Blockchain ist eine Option, wenn mehrere Lieferanten in denselben Pass schreiben.
Kann Blockchain Werbebetrug verhindern?
Nicht allein. Tools für Traffic-Analyse und Verifizierung erkennen die Bots, die Werbeeinblendungen vortäuschen. Branchendateien wie ads.txt bestätigen, wer die Werbeflächen eines Publishers verkaufen darf. Blockchain ergänzt eine andere Absicherung: ein Auslieferungsprotokoll, das Werbetreibende und Publisher gemeinsam nutzen und das keine Seite allein bearbeiten kann. Dieses Protokoll verringert Streit über Abrechnungen. Die Betrugsfilterung selbst findet weiterhin in separaten Tools statt.
Werden NFTs im Marketing noch genutzt?
Ja, aber der Schwerpunkt hat sich von teuren Sammlerstücken hin zu günstigeren Token verschoben, die an etwas Nützliches gebunden sind. Marken verknüpfen NFTs heute mit physischen Produkten, Veranstaltungstickets oder Mitgliedervorteilen. Selbst Amazon hat das Format ausprobiert: Sein erster NFT-Drop, ein limitierter Avatar, war im Oktober 2025 in weniger als einem Tag ausverkauft.
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